Sicherheits-Tipps

Schützen Sie Ihre Daten und Ihr Geld

Sicherer Umgang mit Ihren Zugangsdaten

Geben Sie Ihre Zugangsdaten, Anmeldename, PIN oder TAN niemals im Zusammenhang mit angeblichen Testüberweisungen, Wartungsarbeiten, Sicherheits-Updates, Gewinnspielen, Rücküberweisungen oder Stornierungen ein. Ihre Sparkasse wird Sie niemals zu einer solchen Eingabe auffordern.

  • Seien Sie aufmerksam und brechen Sie Vorgänge sofort ab, wenn Ihnen Abfragen ungewöhnlich erscheinen.
  • Geben Sie keine vertraulichen Informationen wie IBAN, PIN, TANs oder Kreditkartendaten über Telefon, E-Mail, SMS oder Messenger weiter.
  • Öffnen Sie keine unbekannten Dateien und installieren Sie keine Programme aus unsicheren Quellen – diese können Viren oder Schadsoftware enthalten.

Mit der EU-Richtlinie PSD2 ist vorgeschrieben, dass Sie beim Login ins Online-Banking alle 180 Tage zusätzlich eine TAN eingeben müssen. Diese Maßnahme schützt Ihr Konto vor unbefugten Zugriffen.

Weitere Informationen finden Sie unter BSI - Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.

So erkennen Sie Betrugsversuche

Betrüger geben sich oft als Sparkasse aus – per Telefon oder E-Mail. Sie fordern zum Beispiel Testüberweisungen, persönliche Daten oder leiten auf gefälschte Sparkassen-Seiten weiter. Ziel ist es, Ihre Zugangs­daten und TANs zu stehlen.

Über Links oder Anhänge in E-Mails, SMS oder Messenger-Nachrichten kann Schadsoftware wie Viren oder Trojaner eingeschleust werden.

  • Öffnen Sie keine Anhänge unbekannter Absender.
  • Seien Sie wachsam bei verlockenden Betreffzeilen oder unrealistischen Angeboten.
  • Löschen Sie verdächtige Nachrichten umgehend.

Wenn Sie eine verdächtige Nachricht erhalten haben: warnung@sparkasse.de weiter. Das Computer-Notfallteam der Sparkassen-Finanzgruppe prüft den Fall und veröffentlicht bei Bedarf eine Sicherheitswarnung.

Tipps für mehr Sicherheit im Online-Banking

Kontrolle von Kartenumsätzen und Kartenlimit

Umsätze regelmäßig prüfen:
Kontrollieren Sie Ihre Konto­bewegungen regelmäßig – im Online-Banking, in der App Sparkasse oder auf Ihrem Kontoauszug. Achten Sie auf jede Abbuchung, um unberechtigte Buchungen rechtzeitig zu erkennen. Wenden Sie sich bei Unstimmigkeiten sofort an Ihre Sparkasse.

Tageslimit festlegen:
Bestimmen Sie die maximale Höhe der täglichen Verfügungen für Ihre Konten. Mit einem persönlichen Verfügungsrahmen begrenzen Sie das Risiko bei einem unbefugten Zugriff.

Verwendung von aktueller Software

Betriebssystem und Browser: Halten Sie diese stets auf dem neuesten Stand.

Antivirenschutz: Installieren und aktualisieren Sie regelmäßig Ihre Antiviren-Software.

Firewall: Nutzen Sie die integrierte Firewall, die eingehende und ausgehende Verbindungen prüft.

System-Check: Lassen Sie den Datenbestand Ihres Computers regelmäßig durch die Antiviren-Software prüfen.

Sicherer Internet-Zugang und Browser

WLAN richtig absichern:
Aktivieren Sie WLAN nur, wenn Sie es benötigen. Verwenden Sie stets eine verschlüsselte Verbindung mit dem Sicherheits-Standard WPA2 oder WPA3. Verzichten Sie in öffentlichen Hotspots auf Online-Banking: Hier können Ihre Daten einfacher ausgespäht werden.

Aktuelle Browser nutzen:
Verwenden Sie einen gängigen Browser wie Chrome, Firefox, Safari, Edge oder Opera. Halten Sie Ihren Browser durch regelmäßige Updates auf dem neuesten Stand – idealerweise per automatischer Update-Funktion. Damit stellen Sie sicher, dass Ihr Browser den aktuellen Sicherheitsstandards entspricht.

Weitere Tipps finden Sie beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Sicherheitsempfehlungen für PIN und TANs

Sicherer Umgang mit PIN und Zugangsdaten:
Wählen Sie eine sichere PIN und ändern Sie Ihre Start-PIN nach dem ersten Login. Vermeiden Sie einfache Kombinationen wie Name oder Geburts­datum und speichern Sie Ihre Zugangsdaten nicht im Browser. Geben Sie PIN oder TAN niemals an Dritte weiter – weder am Telefon, noch per E-Mail, SMS oder Messenger. Ihre Sparkasse wird Sie zu einer solchen Eingabe niemals auffordern.

Prüfen vor der Freigabe: 
Achten Sie beim Login stets auf die korrekte Internetadresse Ihrer Sparkasse und auf eine verschlüsselte Verbindung. Eine verschlüsselte Verbindung erkennen Sie am Schloss-Symbol im Browser. Prüfen Sie außerdem die Auftragsdaten, die Ihnen auf Ihrem chipTAN-Generator oder Smartphone angezeigt werden. Wenn die Daten nicht mit Ihren Eingaben überein­stimmen, brechen Sie den Vorgang ab und wenden Sie sich sofort an Ihre Sparkasse.

Betrugsprävention

Verdacht auf Betrug oder Betrugsversuch – richtig reagieren und Risiken verhindern

Kontaktieren Sie umgehend Ihre Sparkasse und lassen Sie gegebenenfalls Ihre Zugangsdaten sperren. Nutzen Sie dafür die zentrale Sperr-Hotline 116 116 oder wenden Sie sich direkt an den Kundenservice Ihrer Sparkasse.

Betrug beim Online-Banking verhindern

Ihre Sparkasse sorgt mit höchsten Sicherheits-Standards für eine verlässliche Basis. Mit Ihrer Aufmerksamkeit und durch verantwortungs­bewusstes Handeln tragen Sie zusätzlich zur Sicherheit bei. So entsteht ein bewusstes und sicheres Banking – heute und in Zukunft.

Manipulative Betrugsversuche nehmen stark zu und betreffen Menschen aller Alters­gruppen. Täter missbrauchen gezielt Vertrauen, indem sie Angst, Druck oder Mitleid erzeugen, um Betroffene zu Handlungen oder zur Preisgabe vertraulicher Informationen zu bewegen.

Deshalb ist es besonders wichtig, dass Sie aufmerksam bleiben, Warnsignale erkennen und sensibel auf verdächtige Situationen reagieren.

Betrugsversuche

Diese vier Betrugsmaschen sollten Sie kennen

Psychologische Manipulation

Täter nutzen psychologische Manipulation, um mit Angst, Druck oder Mitleid an vertrauliche Daten zu gelangen. Häufig geschieht dies über Anrufe, E-Mails oder Nachrichten, in denen sich Betrüger als Sparkassen-Mitarbeitende ausgeben. Geben Sie keine sensiblen Daten weiter und brechen Sie verdächtige Kontakte sofort ab – unerwartete Anfragen sind klare Warnsignale.

Betrug über Verkaufsplatt­formen

Auch auf bekannten Verkaufsplattformen täuschen Betrüger Kundinnen und Kunden. Sie bieten Produkte an, verlangen aber Zahlungen außerhalb des Systems. So verlieren Betroffene Geld und erhalten keine Ware.

Zahlen Sie nur über die Plattform – Überweisungen, externe Links oder ungewöhnliche Zahlungsarten sind Warnsignale.

Falsche Online-Shops

Falsche Online-Shops wirken auf den ersten Blick seriös und locken mit günstigen Angeboten – liefern bestellte Ware dann aber gar nicht oder in minderwertiger Qualität. Ziel der Täter ist es, Geld und persönliche Daten zu erlangen. Ein Warnzeichen ist etwa, dass eine Vorauszahlung der einzige Zahlungsweg ist und es keinen Käuferschutz gibt.

Wenn Sie sicher einkaufen möchten, sollten Sie die Internetadresse genau prüfen, auf ein vollständiges Impressum achten und allzu günstige Angebote oder auffallend gute Bewertungen kritisch hinterfragen.

Betrügerische Online-Anlage­plattformen

Professionell gestaltete Online-Plattformen locken mit angeblich sicheren Geldanlagen und hohen Renditen. Oft nutzen Betrüger gefälschte Empfehlungen bekannter Persönlichkeiten.

Vertrauen Sie nur geprüften Anbietern – hohe Gewinnversprechen, Zeitdruck oder zusätzliche Zahlungsaufforderungen sind Warnsignale. Ihre Sparkasse berät Sie zu sicheren Geldanlagen.

Mehr zur Sicherheit

Mehr zum Thema Sicherheit

Tägliche Einschätzung der Sicherheitslage

Das Sicherheitsbarometer von „Deutschland sicher im Netz“ liefert einen aktuellen Überblick über Gefahren im Internet. Es basiert auf gemeldeten Vorfällen und informiert über potenzielle Risiken für Nutzerinnen und Nutzer.

Bleiben Sie informiert

Das Computer-Notfallteam der Sparkassen-Finanzgruppe warnt regelmäßig vor aktuellen Betrugsversuchen. Schützen Sie sich, indem Sie die Hinweise beachten. Erfahren Sie, worauf Sie jetzt besonders achten sollten.

Nehmen Sie Ihre Sicherheit selbst in die Hand! So haben Betrüger keine Chance.

Sicherheitsbarrieren werden immer besser, weshalb Betrüger sich heute auf die „Schwachstelle Mensch“ konzentrieren. Sie nutzen Gutgläubigkeit und psychologische Tricks, um an Ihre sensiblen Daten zu gelangen. Doch keine Sorge – Sie müssen kein Experte sein, um Betrugsversuche zu durchschauen. Mit ein paar einfachen Schritten können Sie sich effektiv schützen. Sicherheit ist einfacher, als man denkt.

Das Wichtigste auf einen Blick

Aktuelle Sicherheits­warnungen des Computer-Notfallteams der Sparkassen-Finanzgruppe

Schnelle Hilfe

Wenn Sie vermuten, auf einen Betrug hereingefallen zu sein, bewahren Sie Ruhe und ergreifen Sie umgehend folgende Maßnahmen:

  1. Ändern Sie Ihre Passwörter für alle Konten, insbesondere fürs Online-Banking, von einem anderen Gerät aus.
  2. Informieren Sie sofort Ihre Sparkasse, um unbefugte Zugriffe zu verhindern.
  3. Sperren Sie Ihre Konten und Karten, wenn Sie Daten preisgegeben haben. Ihre Sparkasse hilft bei neuen Zugangsdaten und Karten.
  4. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei, besonders bei Identitätsdiebstahl oder finanziellem Schaden.
  5. Kontaktieren Sie die Verbraucherzentrale für Unterstützung.
  6. Überprüfen Sie Ihr Gerät auf Schadsoftware und führen Sie einen umfassenden Sicherheitscheck durch.

Verdacht auf Betrug oder Betrugsversuch?

Zögern Sie nicht, uns sofort zu kontaktieren:

E-Mail: warnung@sparkasse.de

24-Stunden-Sperr-Notruf: 116 116

Persönlicher Kontakt: 0541 324-2020

Betrugsmethoden

Vier gängige Betrugsmethoden, die Sie kennen sollten.

Mit einer gesunden Skepsis und unseren Informationen zu typischen Warnsignalen können Sie gängige Betrugsmaschen leicht erkennen. Erfahren Sie auch, welche Verhaltensregeln und technische Ma ßnahmen wirksam schützen. So haben Betrüger keine Chance!

Sich nicht manipulieren lassen?

Einfacher, als man denkt.

War Ihr Enkelkind schon immer so nett?

War Ihr Enkelkind schon immer so nett? 

Beim Social Engineering nutzen Kriminelle das Vertrauen ihrer potenziellen Opfer aus, um sie zu manipulieren. Dadurch erschleichen sie sich entweder Geld, vertrauliche Informationen oder verschaffen sich Zugang zu Geräten, um Schadsoftware zu installieren. Social Engineering kann auf verschiedenen Wegen erfolgen: online, per Telefon, über WhatsApp, SMS oder sogar persönlich.

Sicherheitstipps, um sich vor der Betrugsmasche Social Engineering zu schützen

So erkennen Sie Social Engineering:

  • Gefälschte Identitäten: Betrüger geben sich als Verwandte, Mitarbeiter von Banken, Behörden oder Unternehmen aus, um Vertrauen zu gewinnen.
  • Emotionaler Druck: Betrüger manipulieren Sie emotional, etwa durch vorgetäuschte Notfälle in der Familie („Enkeltrick“) oder Dringlichkeiten, um schnelle und unüberlegte Entscheidungen zu erzwingen.
  • Drohungen oder Zeitdruck: Betrüger wollen Sie zu unüberlegten Handlungen verleiten, indem sie Kontosperrungen oder hohe Gebühren androhen.
  • Aufforderung zur Preisgabe sensibler Daten: Betrüger fordern Sie auf, vertrauliche Informationen wie PINs, TANs oder Passwörter preiszugeben – etwas, das seriöse Institutionen wie Ihre Sparkasse niemals tun würden.

So verhalten Sie sich richtig:

  • Seien Sie skeptisch bei unerwarteten Kontakten und ungewöhnlichen Bitten, lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und nehmen Sie sich Zeit, die Situation zu prüfen.
  • Seien Sie vorsichtig, wenn Mails von scheinbar vertrauenswürdigen Quellen kommen, und prüfen Sie die Absenderadresse.
  • Verifizieren Sie die Identität der Kontaktperson, besonders wenn sie sich als Verwandter oder als Mitarbeiter einer Bank oder Behörde ausgibt, indem Sie die Person oder Institution über eine offizielle Nummer direkt kontaktieren.
  • Geben Sie niemals vertrauliche Daten wie PINs oder Passwörter preis, wenn Sie dazu in einer Mail, SMS, WhatsApp, telefonisch oder persönlich aufgefordert werden.
Nutzen Sie auch technische Maßnahmen wie die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)

Nutzen Sie auch technische Maßnahmen wie die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)

Nach der Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung müssen Sie zusätzlich zu Ihrem Passwort einen zweiten Faktor eingeben, wie zum Beispiel einen Code aus einer App oder einer SMS, um auf Ihr Konto zuzugreifen. So bleibt Ihr Konto selbst dann geschützt, wenn Betrüger an Ihr Passwort gelangen. Diese zusätzliche Sicherheitsebene bietet einen effektiven Schutz vor unbefugtem Zugriff.

Gefälschte Nachrichten erkennen?

Einfacher, als man denkt. 

Für Betrüger eine klassische PIN-win-Situation.

Für Betrüger eine klassische PIN-win-Situation.

Phishing ist eine Betrugsmethode, bei der Kriminelle gefälschte E-Mails, SMS, Anrufe oder Websites verwenden, um an persönliche Informationen wie Passwörter oder Bankdaten zu gelangen. Sie geben sich als vertrauenswürdige Institutionen aus, um Menschen dazu zu bringen, auf Links zu klicken, Anhänge herunterzuladen oder vertrauliche Informationen preiszugeben.

Sicherheitstipps, um sich vor der Betrugsmasche Phishing zu schützen

So erkennen Sie Phishing:

  • Gefälschte Identitäten: Betrüger geben sich häufig als seriöse Absender wie Unternehmen oder Institutionen aus und verlinken zu gefälschten Websites.
  • Offensichtliche Fehler: Die Nachrichten enthalten oft Rechtschreib- und Grammatikfehler. Doch bleiben Sie auch bei fehlerfreien Nachrichten vorsichtig.
  • Verdächtige Links oder Anhänge: Die Betrüger wollen Sie auf gefälschte Seiten locken, wo Sie Ihre Daten eingeben sollen. Anhänge können Schadsoftware enthalten, die Sie ausspäht.
  • Drohungen oder Zeitdruck: Damit Sie schnell und unüberlegt handeln, drohen die Betrüger negative Konsequenzen an, etwa die Schließung Ihres Accounts oder hohe Gebühren.

So verhalten Sie sich richtig:

  • Prüfen Sie die Absenderadresse sowie die URL und verifizieren Sie verdächtige Anfragen über offizielle Kanäle.
  • Lassen Sie sich bei ungewöhnlichen Aufforderungen und angeblichen Notfallsituationen nicht unter Druck setzen.
  • Achten Sie auf unpersönliche Anreden oder seltsame Formulierungen sowie unplausible Inhalte.
  • Öffnen Sie keine verdächtigen Links oder Anhänge und geben Sie keine sensiblen Daten preis.
Aktivieren Sie den Kontowecker und den Kreditkartenwecker Ihrer Sparkasse

Aktivieren Sie den Kontowecker und den Kreditkartenwecker Ihrer Sparkasse


Mit diesen praktischen Diensten werden Sie in Echtzeit über alle Bewegungen auf Ihrem Konto oder Ihrer Kreditkarte informiert. So können Sie sofort auf verdächtige Transaktionen reagieren und weitere Schäden verhindern.

Betrügerische Onlinehändler erkennen?

Einfacher, als man denkt.

Fake Shop. Echte Abzocke.

Fake Shop. Echte Abzocke.

Fake Shops sind betrügerische Online-Shops, die darauf abzielen, Geld oder Zahlungsinformationen zu stehlen. Sie bieten Produkte zu extrem günstigen Preisen an, aber nach der Zahlung erhalten Kunden weder Ware noch ihr Geld zurück. Fake Shops sehen oft täuschend echt aus, doch mit der richtigen Vorsicht können Sie sie erkennen.

Sicherheitstipps, um sich vor der Betrugsmasche Fake Shops zu schützen

So erkennen Sie Fake Shops:

  • Lockangebote: Typisch für Fake Shops sind verdächtig günstige Preise, oft kombiniert mit einem Countdown-Ticker oder Nachrichten wie „Letzte Chance“, um zur Eile zu drängen.
  • Unsichere Bezahlmethode: Meist wird nur Vorkasse angeboten statt sicherer Optionen wie Kreditkarte, die neue Sparkassen-Card mit Debit Mastercard oder PayPal.
  • Uneindeutiger Bestell-Button: Statt klarer Begriffe wie „zahlungspflichtig bestellen“ oder „jetzt kaufen“ steht da nur „abschließen“ oder „bestellen“.
  • Kleine Unterschiede im Markennamen: Leicht veränderte Schreibweisen können schnell übersehen werden, entlarven den Fake Shop aber sofort.

So verhalten Sie sich richtig:

  • Lassen Sie sich nicht von Lockangeboten aufs Glatteis führen und auch durch Countdown-Ticker nicht zu unüberlegten Entscheidungen verleiten.
  • Checken Sie das Impressum – fehlt es oder ist es unvollständig? Gibt es auch Angaben zu Datenschutz, Versandkosten oder Rückgaberecht.
  • Sehen Sie nach, ob es glaubwürdige Kundenbewertungen gibt und ob eventuell vorhandene Gütesiegel wirklich anklickbar sind und zu einer echten Verifizierung führen.
  • Prüfen Sie die URL. Verdächtig sind unverschlüsselte Verbindungen sowie ungewöhnliche Domain-Endungen wie „de.com“ oder anderen Abweichungen.
Nutzen Sie auch technische Maßnahmen wie den Chargeback-Service

Nutzen Sie auch technische Maßnahmen wie den Chargeback-Service

Der Chargeback-Service bietet Ihnen die Möglichkeit, Zahlungen unter bestimmten Voraussetzungen rückgängig zu machen. Beim Einkauf in Fake Shops kann der Chargeback-Service genutzt werden, wenn Ihre Zahlung unwissentlich an einen betrügerischen Händler erfolgte. Allerdings greift der Chargeback-Service in der Regel nicht, wenn Sie fahrlässig gehandelt und offensichtliche Warnzeichen ignoriert haben.

Betrügerische Angebote durchschauen?

Einfacher, als man denkt.

Schnäppchen gesucht, Betrüger gefunden.

Schnäppchen gesucht, Betrüger gefunden.

Beim Marktplatzbetrug auf Kleinanzeigenplattformen täuschen Betrüger Käufer und Verkäufer gleichermaßen. Sie bieten Waren an, die nie versendet werden, oder behaupten als Käufer, gezahlt zu haben, ohne tatsächlich zu zahlen. Ziel der Betrüger ist es, Geld zu stehlen, sensible Daten zu erlangen oder die Ware ohne Bezahlung zu erhalten.

Sicherheitstipps, um sich vor der Betrugsmasche Marktplatzbetrug zu schützen

So erkennen Sie Marktplatzbetrug:

  • Kontaktaufnahme außerhalb des Portals: Betrüger kommunizieren lieber über WhatsApp, SMS oder E-Mail, anstatt die internen Funktionen der Plattform zu nutzen.
  • Zahlungsabwicklung außerhalb der Plattform: Betrüger schlagen häufig unsichere Zahlungswege wie Überweisungen ins Ausland oder dubiose Bezahldienste vor.
  • Unrealistisch günstige Preise weit unter Marktniveau sind oft ein Hinweis darauf, dass die angebotenen Produkte in Wahrheit gar nicht existieren.
  • Schnelle Kaufzusage ohne Verhandlung: Betrügerische Käufer wollen schnell zum Abschluss kommen und hoffen, dass die Verkäufer unüberlegt zustimmen.

So verhalten Sie sich richtig:

  • Bleiben Sie bei der Kommunikation innerhalb der Plattform, da diese Chats oft überwacht und analysiert werden, um betrügerische Aktivitäten zu verhindern.
  • Klicken Sie nie auf Links zu vermeintlich offiziellen Bezahldiensten, sondern bleiben Sie bei den sicheren Zahlungsmethoden, die der Online-Marktplatz anbietet.
  • Prüfen Sie Verkäuferprofile: Vorsicht bei neu erstellten Profilen sowie bei fehlenden oder unrealistischen Bewertungen.
  • Ob als Käufer oder Verkäufer: Geben Sie nie Ihre Debit- bzw. Kreditkartendaten, Zugangsdaten oder TANs preis.
Nutzen Sie auch technische Maßnahmen wie 3-D Secure für Online-Kartenzahlungen

Nutzen Sie auch technische Maßnahmen wie 3-D Secure für Online-Kartenzahlungen

Bevor eine Online-Transaktion mit Ihrer Karte abgeschlossen wird, sorgt 3-D Secure für zusätzliche Sicherheit. Über die S-ID-Check-App oder S-pushTAN müssen Sie die Zahlung durch eine persönliche Verifizierung, wie Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder eine PIN, bestätigen. So wird sichergestellt, dass nur Sie als Karteninhaber die Transaktion autorisieren können und Ihre Zahlungen geschützt sind.

Infoflyer

Sicherheits-Informationen im Überblick:

Jetzt digitalen Flyer downloaden!

Jetzt digitalen Flyer downloaden!

Wie Sie sich effektiv vor Betrug schützen können, haben wir in unserem digitalen Flyer für Sie zusammengestellt, den Sie hier downloaden können. Darin finden Sie die wichtigsten Tipps und Informationen zum Thema. Zudem können Sie in einem Quiz testen, wie gut Sie Betrugsmaschen durchschauen!

Sensibilisieren Sie auch andere für dieses wichtige Thema, beispielsweise indem Sie im Familien- und Bekanntenkreis darüber reden oder diesen Flyer teilen.

Gemeinsam gegen Betrug

Gemeinsam gegen Betrug.

Ihre Sicherheit ist uns wichtig – und mit ein paar einfachen Schritten können Sie Ihre Sicherheit selbst in die Hand nehmen. Dank der Sparkasse und Partnern wie Mastercard und Visa stehen Ihnen effektive Schutzmaßnahmen zur Verfügung. Nutzen Sie unser Wissen und unsere Technologien, um sich unkompliziert vor Betrugsmaschen zu schützen. Melden Sie verdächtige Aktivitäten und informieren Sie Freunde und Familie, damit wir alle sicher bleiben.

Schutz durch Technologie

Technische Sicherheitsmaßnahmen von Sparkasse, Mastercard und Visa:

Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)

Mit der Zwei-Faktor-Authentifizierung wird eine zusätzliche Sicherheitsebene geschaffen. Neben Ihrem Passwort müssen Sie einen zweiten Faktor, wie einen Code aus einer App oder einer SMS, eingeben, um auf Ihr Konto zuzugreifen. Selbst wenn Betrüger Ihr Passwort stehlen, können sie ohne diesen zweiten Faktor nicht auf Ihr Konto zugreifen. Dies schützt Ihr Konto effektiv vor unbefugtem Zugriff.

Verwenden Sie 3-D Secure für Online-Kartenzahlungen

3-D Secure, auch bekannt als Mastercard Identity Check™ oder Visa Secure, bietet zusätzliche Sicherheit bei Online-Transaktionen mit Ihrer Karte. Bevor eine Zahlung abgeschlossen wird, bestätigen Sie diese über die S-ID-Check-App oder S-pushTAN per Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder PIN. So wird sichergestellt, dass nur Sie als Karteninhaber die Transaktion autorisieren und Ihre Zahlungen optimal geschützt sind.

Nutzen Sie den Chargeback-Service von Mastercard oder Visa

Der Chargeback-Service ist ein Rückbuchungsverfahren, das Ihnen ermöglicht, Zahlungen unter bestimmten Voraussetzungen rückgängig zu machen. Er schützt Sie vor betrügerischen oder unberechtigten Transaktionen und hilft, finanzielle Verluste auszugleichen. Allerdings ist der Chargeback-Service kein umfassender Käuferschutz und greift in der Regel nicht, wenn Sie fahrlässig gehandelt haben.

Aktivieren Sie den Kontowecker und den Kreditkartenwecker Ihrer Sparkasse

Mit diesen praktischen Diensten werden Sie in Echtzeit über alle Aktivitäten auf Ihrem Konto oder Ihrer Kreditkarte informiert. So erkennen Sie verdächtige Transaktionen sofort und können direkt reagieren, indem Sie Ihre Karte bei Bedarf sperren, um mögliche Schäden zu verhindern.

Sicherheit?

Einfacher, als man denkt.

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