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Sparkasse Osnabrück mit 2016 zufrieden

14.02.2017

Sparkasse Osnabrück mit 2016 zufrieden

14.02.2017

Sparkasse Osnabrück mit 2016 zufrieden

14.02.2017

Sparkasse

Die Sparkasse Osnabrück ist mit dem Geschäftsjahr 2016 zufrieden. Der Bruttoertrag ging aufgrund der Belastungen aus der Niedrig- und Negativzinspolitik der EZB allerdings um 4,5 Millionen Euro zurück. Mit frühzeitig umgesetzten Maßnahmen konnten die Folgen abgemildert und durch besonders erfreuliche Vertriebserfolge sowie gutes Kostenmanagement in Teilen kompensiert werden. Der größte Teil des Betriebsergebnisses wird zur erforderlichen Stärkung des Eigenkapitals benötigt. Noch besser als erwartet verlief der in 2016 vorgenommene Ausbau der Multikanalberatung. Außerdem hat das stabile Geschäft mit Firmenkunden zum positiven Verlauf beigetragen.

Die Sparkasse Osnabrück hat das 2015 gestartete Zukunftsprogramm auch 2016 konsequent umgesetzt. „Wir freuen uns ganz besonders, dass die verbesserte Multikanalberatung erste Früchte trägt“, erläutert Johannes Hartig, der Vorsitzende des Vorstands der Sparkasse Osnabrück. „Unser 2016 aufgebautes BeratungsCenter bekommt von den Kunden exzellente Kritiken.“ Die Kundenkontakte erfolgen dort per Telefon, Text- und Video-Chat sowie mittels elektronischer Kommunikation. Die Schließung einiger Filialen erfolgte wie frühzeitig angekündigt. „Wir haben unseren betroffenen Kunden eine neue Filiale angeboten und individuelle Lösungen für jeden gefunden“, so Hartig. „Nahezu alle Kunden vertrauen weiter auf uns und werden jetzt an einem neuen Standort ihrer Wahl betreut.“

Das Geschäft mit Privatkunden war und ist besonders von der anhaltenden Zinspolitik der EZB betroffen. Da die Beratung weiter ausgebaut wurde, konnten negative Effekte reduziert werden. Die leicht zurückgegangenen Erträge aus dem Privatkundenbereich erfüllten somit die Erwartungen.
Das Geschäft mit Firmenkunden konnte das Rekord-Niveau des Vorjahres nochmals übertreffen.
Insgesamt hat die Sparkasse Osnabrück im Berichtszeitraum 823,4 Millionen Euro Darlehen neu zugesagt – ein Beitrag zum Wohlstand und Wachstum in der Region.

Der Sachaufwand lag dank eines nachhaltigen Kostenmanagements trotz Investitionen im Filial- und IT-Bereich im Rahmen des Jahresplans. Mit dem Nachsteuerergebnis kann die Sparkasse das Eigenkapital und die Reserven angemessen aufstocken. Somit ist weiteres Kreditwachstum möglich. Auch die strengen Regeln der Bankenaufsicht zum Eigenkapital (Basel III) wird die Sparkasse einhalten. 2017 wird die Sparkasse Osnabrück wie alle Finanzinstitute einen Aufschlag auf das Eigenkapital leisten müssen. „Somit werden wir einen noch größeren Teil unseres Ertrages für die Stärkung des Eigenkapitals und der Risikovorsorge aufwenden“, fasst Hartig zusammen.

Schließung kleinerer Filialen – Ausbau zentraler Filialstandorte

Das Filialgeschäft hat sich 2016 wie erwartet abgeschwächt. Die Gesamtzahl der Kunden, die eine Filiale aufsuchten, war erneut rückläufig. Deshalb wird der Umbau des Filialnetzes wie geplant umgesetzt. Die weniger frequentierten Filialen werden wie geplant 2017 geschlossen. Die betroffenen Kunden werden rechtzeitig über Alternativen informiert. „Durch diese frühzeitige Information besteht für jeden Kunden die Chance, noch an seinem alten Standort eine individuelle und passende Lösung für die Zukunft zu finden“, so Hartig. Am 7. April haben die Filialen und Geschäftsstellen Kalkhügel und Nahne sowie Dörenberg, Harderberg, Lechtingen und Rulle letztmals geöffnet. Jedem Kunden wurde in einem Schreiben Anfang Januar ein möglicher neuer Standort angeboten. Am 1. Juli werden dann die Standorte Arndtplatz und Wüste in der neuen Filiale Weidencarré zusammengelegt. „Dort bauen wir eine Filiale der Zukunft mit vielen neuen Angeboten auf“, sagt der Vorstandsvorsitzende. „Die Kunden werden dort bestmöglich betreut – egal, welchen Kanal sie nutzen.“

Zentrale Standorte werden weiter ausgebaut. Dort verbessert die Sparkasse Osnabrück weiter die Beratung. So wurden 2016 u. a. die Filialen Bad Iburg, Hollage und Rosenplatz komplett erneuert. Insgesamt betrug das Investitionsvolumen im letzten Jahr 4,8 Mio. Euro. 2017 wird neben der neuen Filiale Weidencarrée der Standort Sedanplatz umgebaut. Für die daraus resultierenden Baukosten sind in diesem Jahr Investitionen von 3,70 Mio. Euro geplant. „Die Arbeiten werden von heimischen Unternehmen durchgeführt“, ergänzt Hartig. „Dadurch erzeugen wir wiederum Wertschöpfung in der Region.“

Wachsende Anlagen in Fonds und zufriedenstellendes Immobiliengeschäft

Erstmals in der über 190-jährigen Geschichte der Sparkasse Osnabrück betrug das in Investment-Fonds angelegte Guthaben über 1 Milliarden Euro. „Mit unserem Beratungsprozess Anlageberatung erfassen wir sowohl die Ziele und Wünsche des Kunden als auch seine Risikoaffinität“, stellt Privatkundenvorstand Friedrich H. Petersmann dar. „Wer sein Geld nicht ohne Zinsen parken will, ist mit einem Investmentfonds der Deka auf lange Sicht besser bedient.“ Besonders wichtig ist es der Sparkasse Osnabrück, dass die Kunden sowohl über Chancen als auch über Risiken aufgeklärt werden und verstehen, welches Produkt sie abschließen. Die Kundeneinlagen wuchsen um 3 % auf 4,65 Milliarden Euro.

Im Sommer 2016 begrüßte die Sparkasse Osnabrück den 100.000-sten GiroLive-Kontoinhaber. Inklusive Partnern können mehr als 130.000 Kunden damit direkt die Vorteile eines Mehrwert-Kontos nutzen. „Unsere regionalen Partner lesen sich wie ein ‚Who is Who‘ Osnabrücks“, freut sich Petersmann. „Von A wie Alando und C wie Cinema Arthouse über diverse Fitness-Studios und Restaurants bis V wie VfL Osnabrück und Z wie Zoo bekommen unsere GiroLive-Kunden tolle Rabatte.“ Dazu kommen überregionale Vorteile bei Ticket- und Reisebuchungen sowie beim Online-Shopping.

Das Immobiliengeschäft verlief 2016 ebenfalls zufriedenstellend. „Allerdings hat die Wohnimmobilienkreditrichtlinie die Vergabe von Darlehen in einigen Fällen erschwert“, sagt Petersmann. „Aus unserer Sicht stellt diese tatsächlich eine zu weit gehende Regulierung dar.“ Nachbesserungen seien durch die Politik aber angekündigt. Die nach wie vor niedrigen Zinsen beflügeln weiterhin die Nachfrage nach Wohneigentum. „Bei den Zinsen sehen wir derzeit wieder eine leichte Steigerung“, so Petersmann. „Wer sich also derzeit mit dem Gedanken an den Immobilienbau oder -kauf beschäftigt, sollte durchaus aktiv werden.“ Rund 210 Millionen Euro Neuzusagen für den Eigenheimerwerb und für Modernisierungen stellte die Sparkasse Privatkunden 2016 zur Verfügung. Die Sparkasse Osnabrück vermittelte über 270 Immobilienobjekte an neue Besitzer. Insbesondere die Vermittlung von Wohnungen in Neubauprojekten und von gewerblichen Immobilien trug zu diesem guten Ergebnis bei. Neben der Finanzierung spielen Fragen zur verbesserten Sicherheit, zur Energieeffizienz sowie zu Versicherungen und Förderprogrammen in den Beratungsgesprächen eine große Rolle. „Die Immobilienpreise sind in der Region weiter gestiegen. Steigende reale Haushaltseinkommen und anhaltend niedrige Zinsen machen Wohneigentum für breitere Bevölkerungskreise erschwinglicher“, ergänzt Petersmann. Ein umfassendes Finanzierungsgespräch hält er für unbedingt erforderlich, denn schließlich zählt eine Eigenheimfinanzierung zu den wichtigen Lebensentscheidungen. Am 4. und 5. März 2017 findet in der Hauptstelle der Sparkasse Osnabrück die Immobilienmesse Bauen & Wohnen statt. Neben den Schwerpunkten Finanzierung, energetische Sanierung, Kauf und Neubau sowie Erben und Vererben steht auch in diesem Jahr wieder das Thema Sicherheit auf der Agenda.

Engagierter Partner einer starken Wirtschaft

Der Bestand der Kundenkredite wuchs um 3,8 % auf 5,09 Milliarden Euro. „Unsere heimische Wirtschaft investiert weiter“, so Thomas Salz, Vorstandsmitglied für das Firmenkundengeschäft. „Unser Mittelstand ist wirklich außergewöhnlich gut aufgestellt – wir freuen uns, dass wir ihn unterstützen und mit unserer Kreditversorgung beflügeln können.“ Das gute Kreditgeschäft und insbesondere der sehr geringe Ausfall von Krediten haben das Jahresergebnis gestützt. „Aber auch im Geschäft mit unseren Firmenkunden haben sich die Negativzinspolitik der EZB und die verschärfte Regulatorik bemerkbar gemacht“, ergänzt Salz. „Dies führt zu einer direkten Kostensteigerung bei uns, die wir zum Teil an die Kunden weitergeben müssen.“
Die Darlehensneuzusagen für Unternehmen und Selbstständige liegen bei einem Volumen von über 535,9 Millionen Euro. Im Bereich der Existenzgründungen bewilligte die Sparkasse Osnabrück insgesamt 9,99 Millionen Euro an Darlehen. „Damit konnten insgesamt 174 Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen werden“, freut sich Salz.

„Außerdem haben wir 2016 unsere Kundenprozesse auf den Prüfstand gestellt und weiter optimiert“, ergänzt der Firmenkundenvorstand. „Weiter vorangetrieben hat die Sparkasse Osnabrück auch die Angebote im Bereich Bezahlsysteme. „Egal ob es um die Kassenlösung vor Ort, das Bezahlen im Internet mit paydirekt oder kommunale Aufgaben geht – wir bieten die passenden Lösungen“, so Salz. „Wirklich tolle Projekte hatten wir 2016 zum Beispiel mit dem Cinema Arthouse, dem Zoo, der Stadt Dissen und der OsnabrückHalle.“ Salz freut sich außerdem darüber, dass aktuell auch mit dem VfL Osnabrück über verbesserte Bezahlsysteme im Stadion gesprochen wird: „Wir wollen das Bezahlen so einfach und gleichzeitig sicher wie möglich machen, und zwar sowohl für der VfL-Fan, den Kinogänger, den Zoobesucher oder den Bürger einer Kommune.“

Multikanalberatung und –anwendungen weiter ausgebaut

„Die positiven Effekte aus unserer verbesserten Multikanalberatung sind noch größer, als wir es uns erhofft haben“, ergänzt Salz einen weiteren Aspekt. „Unser engagiertes BeratungsCenter-Team bietet gleichzeitig eine innovative und exzellente Betreuung.“ Die Kunden sind mit den neuen Kontaktwegen äußerst zufrieden. Die Beratungstermine sind sehr erfolgreich und führen zu zahlreichen Produktabschlüssen mit Kunden, die in den letzten Jahren häufig nicht gut erreicht wurden. „Wir stellen fest, dass viele unserer Kunden Termine zwischen 17.00 und 19.00 Uhr nutzen und sehr gerne auf die telefonische Beratung und den Video-Chat zurückgreifen“, sagt Salz.
Vielen Kunden ist oft gar nicht klar, wie groß die digitale Angebotsvielfalt der Sparkasse Osnabrück ist. „Im Online-Banking entwickelt sich das ePostfach immer mehr zum Renner“, führt Salz aus. „Damit kann absolut sicher und schnell kommuniziert werden.“ Außerdem wurde die meistgenutzte Finanz-App weiter verbessert. „Von der Fotoüberweisung bis zur Handy-zu-Handy-Bezahlung Kwitt können unsere Kunden mit der Sparkassen-App „Banking der Zukunft“ schon heute für sich nutzen“, so Salz.

 

Spenden und Sponsoring auf hohem Niveau

Neben der Ausgabe von Krediten hat die Sparkasse Osnabrück 2016 in und um Osnabrück wieder gezielt Projekte in den Bereichen Kultur, Kunst, Sport, Wissenschaft und Soziales gefördert. „Unsere Einnahmen transferieren wir nicht in weit entfernte Finanzmetropolen im In- oder Ausland“, erläutert Hartig. Der Betrag für Spenden und Sponsoring belief sich auf ca. 3,5 Millionen Euro. Außerdem gehört die Sparkasse Osnabrück zu den größten Gewerbesteuerzahlern. „Mit unserem erfolgreichen Geschäftsmodell tragen wir trotz verschärfter Rahmenbedingungen dazu bei, dass unsere Region zugleich attraktiver Wirtschafts- und Lebensstandort ist“, fasst er die besondere Rolle der Sparkasse Osnabrück zusammen.

 

Bildunterschrift (v.l.n.r.):
Friedrich H. Petersmann, Johannes Hartig, Thomas Salz

Nähere Informationen stellen wir Ihnen zum Download zur Verfügung:

 

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