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Referenzzinssatz

Zinsanpassungsklausel schafft Klarheit.

Verfahren der Zinsanpassung

 

Die Zinsen für Ratensparverträge mit variablem Zins und laufzeitabhängiger Prämie werden regelmäßig an einen Referenzzinssatzangepasst.

So gilt: Die Zinssätze werden in Phasen steigender Zinsen ebenso angepasst wie bei sinkenden Zinsen

Die Zinsanpassung richtet sich nach einer Veränderung des Referenzzinssatzes. Der Referenzzinssatz ist der am ersten Bankarbeitstag eines Quartals ermittelte und auf zwei Stellen hinter dem Komma kaufmännisch gerundete Wert, der sich wie folgt errechnet.

Zunächst wird ein gewichteter Wert aus folgenden Kapitalmarktsätzen gebildet:

Umlaufsrendite börsennotierter Bundeswertpapiere mit einer Restlaufzeit von einem Jahr 50 %
Umlaufsrendite börsennotierter Bundeswertpapiere mit einer Restlaufzeit von zehn Jahren   50 %

Zur Ermittlung des Referenzzinssatzes wird dieser gewichtete Wert mit einer Zinselastizität von 0,7 multipliziert. Das bedeutet, dass der ermittelte gewichtete Wert zu einem Anteil von 70 % für die Ermittlung des Referenzzinssatzes berücksichtigt wird.

Basis für die Berechnung des Referenzzinssatzes sind die von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Umlaufsrenditen börsennotierter Bundeswertpapiere nach Restlaufzeiten. Als Basiswerte werden jeweils die Werte vom Ende des Vormonats herangezogen.

Die Sparkasse wird die Entwicklung des Referenzzinssatzes regelmäßig zum ersten Bankarbeitstag des Quartals überprüfen. Hat sich zu diesem Zeitpunkt der Referenzzinssatz um mindestens 0,25 Prozentpunkte gegenüber seinem maßgeblichen Wert bei Vertragsabschluss bzw. bei der letzten Zinsanpassung verändert, sinkt oder steigt der Sparzins um ebenso viele Prozentpunkte mit Wirkung zum 15. Kalendertag des ersten Monats im Quartal.

 

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