Geben Sie Ihre Zugangsdaten, Anmeldename, PIN oder TAN niemals im Zusammenhang mit angeblichen Testüberweisungen, Wartungsarbeiten, Sicherheits-Updates, Gewinnspielen, Rücküberweisungen oder Stornierungen ein. Ihre Sparkasse wird Sie niemals zu einer solchen Eingabe auffordern.
Mit der EU-Richtlinie PSD2 ist vorgeschrieben, dass Sie beim Login ins Online-Banking alle 180 Tage zusätzlich eine TAN eingeben müssen. Diese Maßnahme schützt Ihr Konto vor unbefugten Zugriffen.
Weitere Informationen finden Sie unter BSI - Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.
Betrüger geben sich oft als Sparkasse aus – per Telefon oder E-Mail. Sie fordern zum Beispiel Testüberweisungen, persönliche Daten oder leiten auf gefälschte Sparkassen-Seiten weiter. Ziel ist es, Ihre Zugangsdaten und TANs zu stehlen.
Über Links oder Anhänge in E-Mails, SMS oder Messenger-Nachrichten kann Schadsoftware wie Viren oder Trojaner eingeschleust werden.
Wenn Sie eine verdächtige Nachricht erhalten haben: warnung@sparkasse.de weiter. Das Computer-Notfallteam der Sparkassen-Finanzgruppe prüft den Fall und veröffentlicht bei Bedarf eine Sicherheitswarnung.
Umsätze regelmäßig prüfen:
Kontrollieren Sie Ihre Kontobewegungen regelmäßig – im Online-Banking, in der App Sparkasse oder auf Ihrem Kontoauszug. Achten Sie auf jede Abbuchung, um unberechtigte Buchungen rechtzeitig zu erkennen. Wenden Sie sich bei Unstimmigkeiten sofort an Ihre Sparkasse.
Tageslimit festlegen:
Bestimmen Sie die maximale Höhe der täglichen Verfügungen für Ihre Konten. Mit einem persönlichen Verfügungsrahmen begrenzen Sie das Risiko bei einem unbefugten Zugriff.
Betriebssystem und Browser: Halten Sie diese stets auf dem neuesten Stand.
Antivirenschutz: Installieren und aktualisieren Sie regelmäßig Ihre Antiviren-Software.
Firewall: Nutzen Sie die integrierte Firewall, die eingehende und ausgehende Verbindungen prüft.
System-Check: Lassen Sie den Datenbestand Ihres Computers regelmäßig durch die Antiviren-Software prüfen.
WLAN richtig absichern:
Aktivieren Sie WLAN nur, wenn Sie es benötigen. Verwenden Sie stets eine verschlüsselte Verbindung mit dem Sicherheits-Standard WPA2 oder WPA3. Verzichten Sie in öffentlichen Hotspots auf Online-Banking: Hier können Ihre Daten einfacher ausgespäht werden.
Aktuelle Browser nutzen:
Verwenden Sie einen gängigen Browser wie Chrome, Firefox, Safari, Edge oder Opera. Halten Sie Ihren Browser durch regelmäßige Updates auf dem neuesten Stand – idealerweise per automatischer Update-Funktion. Damit stellen Sie sicher, dass Ihr Browser den aktuellen Sicherheitsstandards entspricht.
Weitere Tipps finden Sie beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).
Sicherer Umgang mit PIN und Zugangsdaten:
Wählen Sie eine sichere PIN und ändern Sie Ihre Start-PIN nach dem ersten Login. Vermeiden Sie einfache Kombinationen wie Name oder Geburtsdatum und speichern Sie Ihre Zugangsdaten nicht im Browser. Geben Sie PIN oder TAN niemals an Dritte weiter – weder am Telefon, noch per E-Mail, SMS oder Messenger. Ihre Sparkasse wird Sie zu einer solchen Eingabe niemals auffordern.
Prüfen vor der Freigabe:
Achten Sie beim Login stets auf die korrekte Internetadresse Ihrer Sparkasse und auf eine verschlüsselte Verbindung. Eine verschlüsselte Verbindung erkennen Sie am Schloss-Symbol im Browser. Prüfen Sie außerdem die Auftragsdaten, die Ihnen auf Ihrem chipTAN-Generator oder Smartphone angezeigt werden. Wenn die Daten nicht mit Ihren Eingaben übereinstimmen, brechen Sie den Vorgang ab und wenden Sie sich sofort an Ihre Sparkasse.
Kontaktieren Sie umgehend Ihre Sparkasse und lassen Sie gegebenenfalls Ihre Zugangsdaten sperren. Nutzen Sie dafür die zentrale Sperr-Hotline 116 116 oder wenden Sie sich direkt an den Kundenservice Ihrer Sparkasse.
Ihre Sparkasse sorgt mit höchsten Sicherheits-Standards für eine verlässliche Basis. Mit Ihrer Aufmerksamkeit und durch verantwortungsbewusstes Handeln tragen Sie zusätzlich zur Sicherheit bei. So entsteht ein bewusstes und sicheres Banking – heute und in Zukunft.
Manipulative Betrugsversuche nehmen stark zu und betreffen Menschen aller Altersgruppen. Täter missbrauchen gezielt Vertrauen, indem sie Angst, Druck oder Mitleid erzeugen, um Betroffene zu Handlungen oder zur Preisgabe vertraulicher Informationen zu bewegen.
Deshalb ist es besonders wichtig, dass Sie aufmerksam bleiben, Warnsignale erkennen und sensibel auf verdächtige Situationen reagieren.
Täter nutzen psychologische Manipulation, um mit Angst, Druck oder Mitleid an vertrauliche Daten zu gelangen. Häufig geschieht dies über Anrufe, E-Mails oder Nachrichten, in denen sich Betrüger als Sparkassen-Mitarbeitende ausgeben. Geben Sie keine sensiblen Daten weiter und brechen Sie verdächtige Kontakte sofort ab – unerwartete Anfragen sind klare Warnsignale.
Auch auf bekannten Verkaufsplattformen täuschen Betrüger Kundinnen und Kunden. Sie bieten Produkte an, verlangen aber Zahlungen außerhalb des Systems. So verlieren Betroffene Geld und erhalten keine Ware.
Zahlen Sie nur über die Plattform – Überweisungen, externe Links oder ungewöhnliche Zahlungsarten sind Warnsignale.
Falsche Online-Shops wirken auf den ersten Blick seriös und locken mit günstigen Angeboten – liefern bestellte Ware dann aber gar nicht oder in minderwertiger Qualität. Ziel der Täter ist es, Geld und persönliche Daten zu erlangen. Ein Warnzeichen ist etwa, dass eine Vorauszahlung der einzige Zahlungsweg ist und es keinen Käuferschutz gibt.
Wenn Sie sicher einkaufen möchten, sollten Sie die Internetadresse genau prüfen, auf ein vollständiges Impressum achten und allzu günstige Angebote oder auffallend gute Bewertungen kritisch hinterfragen.
Professionell gestaltete Online-Plattformen locken mit angeblich sicheren Geldanlagen und hohen Renditen. Oft nutzen Betrüger gefälschte Empfehlungen bekannter Persönlichkeiten.
Vertrauen Sie nur geprüften Anbietern – hohe Gewinnversprechen, Zeitdruck oder zusätzliche Zahlungsaufforderungen sind Warnsignale. Ihre Sparkasse berät Sie zu sicheren Geldanlagen.
Sicherheitsbarrieren werden immer besser, weshalb Betrüger sich heute auf die „Schwachstelle Mensch“ konzentrieren. Sie nutzen Gutgläubigkeit und psychologische Tricks, um an Ihre sensiblen Daten zu gelangen. Doch keine Sorge – Sie müssen kein Experte sein, um Betrugsversuche zu durchschauen. Mit ein paar einfachen Schritten können Sie sich effektiv schützen. Sicherheit ist einfacher, als man denkt.
Schnelle Hilfe
Wenn Sie vermuten, auf einen Betrug hereingefallen zu sein, bewahren Sie Ruhe und ergreifen Sie umgehend folgende Maßnahmen:
Zögern Sie nicht, uns sofort zu kontaktieren:
E-Mail: warnung@sparkasse.de
24-Stunden-Sperr-Notruf: 116 116
Persönlicher Kontakt: 0541 324-2020
Mit einer gesunden Skepsis und unseren Informationen zu typischen Warnsignalen können Sie gängige Betrugsmaschen leicht erkennen. Erfahren Sie auch, welche Verhaltensregeln und technische Ma ßnahmen wirksam schützen. So haben Betrüger keine Chance!
Beim Social Engineering nutzen Kriminelle das Vertrauen ihrer potenziellen Opfer aus, um sie zu manipulieren. Dadurch erschleichen sie sich entweder Geld, vertrauliche Informationen oder verschaffen sich Zugang zu Geräten, um Schadsoftware zu installieren. Social Engineering kann auf verschiedenen Wegen erfolgen: online, per Telefon, über WhatsApp, SMS oder sogar persönlich.
Nach der Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung müssen Sie zusätzlich zu Ihrem Passwort einen zweiten Faktor eingeben, wie zum Beispiel einen Code aus einer App oder einer SMS, um auf Ihr Konto zuzugreifen. So bleibt Ihr Konto selbst dann geschützt, wenn Betrüger an Ihr Passwort gelangen. Diese zusätzliche Sicherheitsebene bietet einen effektiven Schutz vor unbefugtem Zugriff.
Phishing ist eine Betrugsmethode, bei der Kriminelle gefälschte E-Mails, SMS, Anrufe oder Websites verwenden, um an persönliche Informationen wie Passwörter oder Bankdaten zu gelangen. Sie geben sich als vertrauenswürdige Institutionen aus, um Menschen dazu zu bringen, auf Links zu klicken, Anhänge herunterzuladen oder vertrauliche Informationen preiszugeben.
Mit diesen praktischen Diensten werden Sie in Echtzeit über alle Bewegungen auf Ihrem Konto oder Ihrer Kreditkarte informiert. So können Sie sofort auf verdächtige Transaktionen reagieren und weitere Schäden verhindern.
Fake Shops sind betrügerische Online-Shops, die darauf abzielen, Geld oder Zahlungsinformationen zu stehlen. Sie bieten Produkte zu extrem günstigen Preisen an, aber nach der Zahlung erhalten Kunden weder Ware noch ihr Geld zurück. Fake Shops sehen oft täuschend echt aus, doch mit der richtigen Vorsicht können Sie sie erkennen.
Der Chargeback-Service bietet Ihnen die Möglichkeit, Zahlungen unter bestimmten Voraussetzungen rückgängig zu machen. Beim Einkauf in Fake Shops kann der Chargeback-Service genutzt werden, wenn Ihre Zahlung unwissentlich an einen betrügerischen Händler erfolgte. Allerdings greift der Chargeback-Service in der Regel nicht, wenn Sie fahrlässig gehandelt und offensichtliche Warnzeichen ignoriert haben.
Beim Marktplatzbetrug auf Kleinanzeigenplattformen täuschen Betrüger Käufer und Verkäufer gleichermaßen. Sie bieten Waren an, die nie versendet werden, oder behaupten als Käufer, gezahlt zu haben, ohne tatsächlich zu zahlen. Ziel der Betrüger ist es, Geld zu stehlen, sensible Daten zu erlangen oder die Ware ohne Bezahlung zu erhalten.
Bevor eine Online-Transaktion mit Ihrer Karte abgeschlossen wird, sorgt 3-D Secure für zusätzliche Sicherheit. Über die S-ID-Check-App oder S-pushTAN müssen Sie die Zahlung durch eine persönliche Verifizierung, wie Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder eine PIN, bestätigen. So wird sichergestellt, dass nur Sie als Karteninhaber die Transaktion autorisieren können und Ihre Zahlungen geschützt sind.
Wie Sie sich effektiv vor Betrug schützen können, haben wir in unserem digitalen Flyer für Sie zusammengestellt, den Sie hier downloaden können. Darin finden Sie die wichtigsten Tipps und Informationen zum Thema. Zudem können Sie in einem Quiz testen, wie gut Sie Betrugsmaschen durchschauen!
Sensibilisieren Sie auch andere für dieses wichtige Thema, beispielsweise indem Sie im Familien- und Bekanntenkreis darüber reden oder diesen Flyer teilen.
Ihre Sicherheit ist uns wichtig – und mit ein paar einfachen Schritten können Sie Ihre Sicherheit selbst in die Hand nehmen. Dank der Sparkasse und Partnern wie Mastercard und Visa stehen Ihnen effektive Schutzmaßnahmen zur Verfügung. Nutzen Sie unser Wissen und unsere Technologien, um sich unkompliziert vor Betrugsmaschen zu schützen. Melden Sie verdächtige Aktivitäten und informieren Sie Freunde und Familie, damit wir alle sicher bleiben.
Mit der Zwei-Faktor-Authentifizierung wird eine zusätzliche Sicherheitsebene geschaffen. Neben Ihrem Passwort müssen Sie einen zweiten Faktor, wie einen Code aus einer App oder einer SMS, eingeben, um auf Ihr Konto zuzugreifen. Selbst wenn Betrüger Ihr Passwort stehlen, können sie ohne diesen zweiten Faktor nicht auf Ihr Konto zugreifen. Dies schützt Ihr Konto effektiv vor unbefugtem Zugriff.
3-D Secure, auch bekannt als Mastercard Identity Check™ oder Visa Secure, bietet zusätzliche Sicherheit bei Online-Transaktionen mit Ihrer Karte. Bevor eine Zahlung abgeschlossen wird, bestätigen Sie diese über die S-ID-Check-App oder S-pushTAN per Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder PIN. So wird sichergestellt, dass nur Sie als Karteninhaber die Transaktion autorisieren und Ihre Zahlungen optimal geschützt sind.
Der Chargeback-Service ist ein Rückbuchungsverfahren, das Ihnen ermöglicht, Zahlungen unter bestimmten Voraussetzungen rückgängig zu machen. Er schützt Sie vor betrügerischen oder unberechtigten Transaktionen und hilft, finanzielle Verluste auszugleichen. Allerdings ist der Chargeback-Service kein umfassender Käuferschutz und greift in der Regel nicht, wenn Sie fahrlässig gehandelt haben.
Mit diesen praktischen Diensten werden Sie in Echtzeit über alle Aktivitäten auf Ihrem Konto oder Ihrer Kreditkarte informiert. So erkennen Sie verdächtige Transaktionen sofort und können direkt reagieren, indem Sie Ihre Karte bei Bedarf sperren, um mögliche Schäden zu verhindern.
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