Ein Jubiläum für die regionale Gemeinschaft - Sparkasse Osnabrück gab 2025 rund 5 Millionen Euro für mehr als 800 Projekte

Ihr 200. Jubiläumsjahr hatte die Sparkasse Osnabrück unter das Leitmotiv „Gemeinschaft“ gestellt – und dieses mit verschiedensten Aktionen, Veranstaltungen und Engagements in die Region Osnabrück getragen. Im Rahmen des Jahrespressegesprächs stellte der Vorstand die Geschäftszahlen 2025 vor und zog eine zufriedene Bilanz eines besonderen Jahres für das regionale Finanzinstitut.

Gemeinschaft stärken: Regionale Förderung auf hohem Niveau

Im Jubiläumsjahr stand die nachhaltige Unterstützung der Region und dabei insbesondere die Förderung gemeinschaftsstiftender Projekte noch stärker im Fokus als sonst. Rund 5 Millionen Euro stellte die Sparkasse für mehr als 800 Projekte bereit. Gefördert wurden Vereine, Initiativen und Einrichtungen aus Sport, Kultur, Sozialem und Bildung.

Mit der Gründung einer Jubiläumsstiftung wurde dieses Engagement langfristig gesichert: Als Verbrauchsstiftung stellt sie über einen Zeitraum von 200 Monaten insgesamt ein Volumen von zusätzlichen 5 Millionen Euro zur Verfügung, also umgerechnet 25.000 Euro pro Monat. Damit sollen Projekte, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken, auch über 2025 hinaus verlässlich unterstützt werden.

Darüber hinaus sorgte die Jubiläumstour der Sparkasse samt Tortentruck, Vereinscontests und weiteren Attraktionen im gesamten Geschäftsgebiet für viele Begegnungen und persönlichen Austausch.

„All diese Maßnahmen zeigen, wie wir Gemeinschaft verstehen: Sich gegenseitig unterstützen, gemeinsam Zukunft gestalten und Verantwortung füreinander übernehmen. Rückblickend sind wir sehr zufrieden mit all dem, was wir im vergangenen Jahr geschafft haben, und sicher, dass wir dieses Gemeinschaftsengagement durch Pfeiler wie die Jubiläumsstiftung in Zukunft fortführen können“, zog Vorstandsvorsitzender Johannes Hartig inhaltliche Bilanz unter das 200-jährige Jubiläum.

Geschäftsjahr 2025 auch wirtschaftlich erfolgreich

Die Sparkasse Osnabrück schloss das Geschäftsjahr 2025 mit einer Bilanzsumme von 8,7 Milliarden Euro (Vorjahr: 8,3 Milliarden Euro) und einem Jahresüberschuss von 19 Millionen Euro (Vorjahr: 16 Millionen Euro) ab. Dieser werde zur Stärkung des Eigenkapitals der Sparkasse eingesetzt, zeigte der Vorstand auf.

Trotz des von wirtschaftlicher Unsicherheit geprägten Umfelds konnte die Sparkasse also ein stabiles Ergebnis verzeichnen. „Mehr als 300.000 Kundinnen, Kunden und Unternehmen vertrauen uns als Finanzpartnerin. Das zeigt sich auch daran, dass die Kundeneinlagen mit 7,1 Milliarden Euro einen Höchststand in unserer Geschichte erreichten“, erklärte Hartig weiter. Zudem bestätigten positive Ergebnisse regelmäßiger Kundenzufriedenheitsanalysen den eingeschlagenen Kurs.

Auch personell blieb die Sparkasse im Vergleich zum Vorjahr auf stabilem Niveau. Zum 31. Dezember 2025 beschäftigte das Finanzinstitut 1.142 Beschäftigte, darunter 66 Auszubildende.

Starke Partnerin der regionalen Wirtschaft

Die Kreditbestände beliefen sich auf rund 7 Milliarden Euro, die Darlehenszusagen lagen mit 1,4 Milliarden Euro deutlich über Vorjahresniveau.

Das Kreditvolumen stieg insgesamt um rund 4 Prozent im Vergleich zu 2024. „Gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten zeigt sich, wie wichtig regionale Nähe und fundierte Marktkenntnis sind“, resümierte André Schüller, stellvertretender Vorstandsvorsitzender.

Der Fokus liege weiterhin klar auf der Begleitung des überwiegend gewerblichen Mittelstands.

Wohnen und Investieren mit Weitblick

Im Bereich Immobilienfinanzierung stiegen die Darlehenszusagen um rund ein Drittel auf insgesamt 509 Millionen Euro. „Neben dem Erwerb von Bestandsimmobilien prägen hier insbesondere Renovierungen und energetische Sanierungen weiter das Geschäftsfeld“, erläuterte Vorstandsmitglied Fabian Winkler.

Die Immobilienvermittlung entwickelte sich ebenfalls positiv: 200 Objekte wechselten vermittelt über die Sparkasse den Eigentümer. Insbesondere die Nachfrage nach Ein- und Zweifamilienhäusern mit guten Energieklassen sei aktuell hoch, kommentierte Winkler.

Nachhaltigkeit im eigenen Bestand

Auch bei den eigenen Immobilien investiert die Sparkasse Osnabrück konsequent in Energieeffizienz. Am Standort Berliner Carré seien nun alle Vorbereitungen getroffen, um bis voraussichtlich Ende 2027 Gebäudehülle und Büroetagen umfassend zu sanieren. Wichtiger Bestandteil der Modernisierung sei die geplante 400 m² große Photovoltaikanlage mit 200 kWp Leistung an der Außenfassade. „Wir wollen dieses Gebäude zukünftig CO-neutral mit Wärme und Energie versorgen, ohne fossile Brennstoffe“, zeigte Schüller das Ziel auf.

Und auch weitere Sparkassen-Immobilien sollen nachhaltig ausgestaltet und für dringend benötigten Wohnraum sorgen: So entstehe erstens in Bad Rothenfelde eine neue Filiale mit zehn Wohnungen in energetisch hochwertiger Bauweise. Zweitens wurde das Parkhaus Schillerstraße in Osnabrück bereits 2023 mit einer PV-Anlage ausgestattet. 2026 soll hier der Ausbau zusätzlicher Wohnflächen, kündigte der Sparkassenvorstand an.

Ausblick 2026

Abschließend blickte der Vorstand noch auf die nächsten Monate voraus: Zum einen werde mit großen anstehenden Aufgaben bei der Finanzierung von regionalen Windkraftprojekten gerechnet. Darüber hinaus werde das Engagement für Gemeinschaft und die persönlichen Begegnungen auf Volksfesten fortgesetzt. Und nicht zuletzt stehe mit dem Eintritt in den Ruhestand von Johannes Hartig ein Wechsel an der Spitze an.

„Nach einem ereignisreichen Jubiläumsjahr machen wir also mit einem bewegenden 2026 weiter“, waren sich die drei Vorstände abschließend einig.

Bildunterschrift: Die Vorstandsmitglieder der Sparkasse Osnabrück André Schüller, Johannes Hartig und Fabian Winkler freuen sich über ein erfolgreiches Jubiläumsjahr. Foto: Sparkasse Osnabrück/H. Dierker.

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