Ihr 200-jähriges Bestehen im Jahr 2025 hatte die Sparkasse Osnabrück auch zum Anlass genommen, den bis dato nicht erforschten Zeitraum ihrer NS-Vergangenheit von 1933 bis 1945 aufarbeiten zu lassen. Neben der Ausarbeitung eines Dossiers (Link: www.sparkasse-osnabrueck.de/dossier) ist eine Ausstellung konzipiert worden, die ab sofort und bis 31. August besucht werden kann.
Verschiedene Informationstafeln präsentieren die historischen Fakten und beleuchten einzelne Schicksale aus der Region. Die Ausstellung ist im Erdgeschoss am Hauptstandort der Sparkasse am Berliner Platz (Wittekindstr. 17-19, Osnabrück) während der Öffnungszeiten des Standorts (montags, mittwochs, freitags von 9 bis 16 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 9 bis 17:30 Uhr) kostenlos zugänglich.
„Uns ist ein offener und transparenter Umgang mit diesem dunklen Kapitel unserer Geschichte sehr wichtig. Deshalb haben wir gemeinsam mit den Historikerinnen und Historikern von H&C Stader diese Ausstellung vorbereitet“, sagt Johannes Hartig, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Osnabrück. „Gerade in diesen Zeiten, wo unsere Gesellschaft und Demokratie vor großen Herausforderungen steht, möchten wir bewusst an die Vergangenheit erinnern.“
„Daher haben wir die Schulen aus der Region sowie die eigene Mitarbeiterschaft gezielt zur Ausstellung eingeladen“, ergänzt André Schüller, stellvertretender Vorstandsvorsitzender. „Zudem freuen wir uns über jeden weiteren Besuch und darüber, dass wir nach Ende der Ausstellung in unserem Hause einige Tafeln an das Museumsquartier übergeben dürfen, sodass sie langfristig in unserer Region sichtbar bleiben.“
Bildunterschrift: Die Vorstandsmitglieder André Schüller (links) und Johannes Hartig sehen sich die Ausstellung zur Geschichte Sparkasse Osnabrück in der NS-Zeit an. Foto: L. Knemeyer/Sparkasse Osnabrück.
Anlage: Pressemitteilung vom 15.05.2025 zur generellen Aufarbeitung „Die Sparkasse Osnabrück in der Zeit des Nationalsozialismus“



