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Sparkasse Osnabrück mit 2015 zufrieden - 2016 werden digitale Zugangswege weiter verbessert

15.02.2016

Sparkasse Osnabrück mit 2015 zufrieden - 2016 werden digitale Zugangswege weiter verbessert

15.02.2016

Sparkasse Osnabrück mit 2015 zufrieden - 2016 werden digitale Zugangswege weiter verbessert

15.02.2016

Sparkasse

Osnabrück, 15. Februar 2016. Die Sparkasse Osnabrück ist mit dem Geschäftsjahr 2015 zufrieden. Das Ergebnis nach Steuern beläuft sich auf voraussichtlich 19,4 Millionen Euro, ein Rückgang von 17%. Wie erwartet zeigten sich aber gerade hier Belastungen aus der Niedrigzinspolitik der EZB. Besonders davon betroffen war das Geschäft mit Privatkunden. Durch eine weiter verbesserte Beratung konnten negative Effekte aber abgemildert werden. Die Erträge aus dem Privatkundenbereich erfüllten somit die Planungen.
Das Geschäft mit Firmen- und Immobilienkunden erreichte ein Rekord-Niveau. Erstmals in der 190-jährigen Geschichte der Sparkasse Osnabrück lagen die Darlehensneuzusagen bei mehr als 1 Milliarde Euro (plus 44%).
Das im letzten Jahr gestartete "Zukunftsprogramm" wird weiter mit Hochdruck durchgeführt. "Mit unserer konsequenten Multikanalausrichtung erfüllen wir viele Kundenwünsche noch besser", stellt Hartig fest. "2016 werden wir die digitalen und telefonischen Zugangswege weiter ausbauen. Wir bieten damit persönliche Gespräche in allen Kanälen." Außerdem fügt er hinzu: "Wir bedanken uns bei unseren Kunden für die entgegengebrachte Treue " gerade in Zeiten teils deutlicher Veränderungen." Der Sachaufwand lag dank eines nachhaltigen Kostenmanagements trotz Investitionen im Filial- und IT-Bereich im Rahmen des Jahresplans. Mit dem Nachsteuerergebnis kann die Sparkasse das Eigenkapital und die Reserven angemessen aufstocken. Somit ist sie gut für weiteres Kreditwachstum gerüstet. Auch die strengen Regeln der Bankenaufsicht zum Eigenkapital (Basel III) wird die Sparkasse einhalten.

Aufbau BeratungsCenter und Ausbau zentraler Filialstandorte

Am 16. März geht das hauseigene BeratungsCenter an den Start. Dieses berät online-affine Kunden. Zunächst erfolgen die Kundenkontakte per Telefon, Text-Chat und mittels elektronischer Kommunikation. Noch in diesem Jahr wird auch die Video-Beratung hinzukommen.
Das Filialgeschäft ist 2015 weiter unter Druck geraten. Die Gesamtzahl der Kunden, die eine Filiale aufsuchten, war erneut rückläufig. Deshalb wird der Umbau des Filialnetzes wie geplant umgesetzt. Die weniger frequentierten Filialen werden 2016 und 2017 geschlossen. Die betroffenen Kunden werden möglichst früh und detailliert über Alternativen informiert. "Durch diese frühzeitige Information besteht für jeden Kunden die Chance, noch an seinem alten Standort eine individuelle und passende Lösung für die Zukunft zu finden", so Johannes Hartig. Mitte Januar erhielten die Kunden der Filialen Atter, Dodesheide, Ölweg, Pye und Wissingen ihre "Umzugsbriefe". Jedem Kunden wurde in dem Schreiben ein möglicher neuer Standort angeboten. Am 14. April werden die fünf Filialen dann letztmals geöffnet sein. Kunden die keine Möglichkeit haben, sich selber mit Bargeld zu versorgen, werden unterstützt. In verschiedenen Altenheimen in Osnabrück zahlt die Sparkasse seit Jahren regelmäßig Bargeld aus. Zudem besteht in vielen Fällen die Möglichkeit, Kunden zuhause zu beraten. Bereits jetzt werden Serviceangebote des hauseigenen ServiceCenters der Sparkasse wie allgemeine Auskünfte oder telefonische Überweisungen von vielen Kunden wahrgenommen.
Zentrale Standorte werden weiter ausgebaut, um dort noch besser und umfassender beraten zu können. So wurden 2015 u. a. die Filialen Belm-Powe, Saarplatz und Schinkel komplett erneuert. Insgesamt betrug das Investitionsvolumen im letzten Jahr 5,4 Mio. Euro. 2016 werden die Standorte Bad Iburg, Hollage, Oesede und Rosenplatz um- sowie das BeratungsCenter aufgebaut. Für die daraus resultierenden IT- und Baukosten sind in diesem Jahr Investitionen von 4,6 Mio. Euro geplant. "Die Arbeiten werden wenn möglich von heimischen Unternehmen durchgeführt, wodurch wir wiederum Wertschöpfung in der Region erzeugen", sagt Hartig.
Großen Wert legt die Sparkasse Osnabrück auf fundierte Beratung. "Ein Beispiel für unsere exzellente Beratung ist die Betreuung im Immobiliengeschäft", sagt Friedrich H. Petersmann, Vorstandsmitglied für das Privatkundengeschäft. Die niedrigen Zinsen beflügeln weiterhin die Nachfrage nach Wohneigentum. Rund 370 Millionen Euro Neuzusagen für den Eigenheimerwerb und für Modernisierungen stellte die Sparkasse Privatkunden zur Verfügung. Über 300 Immobilienobjekte fanden durch die Vermittlung der Sparkasse Osnabrück neue Besitzer. Insbesondere die Vermittlung von Wohnungen in Neubauprojekten und von gewerblichen Immobilien trug zu diesem guten Ergebnis bei. Neben der Finanzierung spielen Fragen zur Energieeffizienz, zu Versicherungen und Förderprogrammen in den Beratungsgesprächen eine große Rolle. "Die Immobilienpreise sind in der Region nur maßvoll gestiegen. Steigende Haushaltseinkommen und niedrige Zinsen machen Wohneigentum daher für breitere Bevölkerungskreise erschwinglicher", ergänzt Petersmann. Ein umfassendes Finanzierungsgespräch hält er für unbedingt erforderlich, denn schließlich zählt eine Eigenheimfinanzierung zu den wichtigen Lebensentscheidungen. Am 20. und 21. Februar 2016 findet die Immobilienmesse Bauen & Wohnen der Sparkasse Osnabrück in der Hauptstelle statt. Neben den Schwerpunkten Finanzierung, energetische Sanierung, Kauf und Neubau sowie Erben und Vererben steht in diesem Jahr wieder das Thema Sicherheit auf der Agenda. Die Kundeneinlagen wuchsen um 3,7 % auf 4,6 Milliarden Euro. Zwei Kapitalbriefe mit einem Volumen von ca. 10 Millionen Euro wurden innerhalb kurzer Zeit abgesetzt. Das Wertpapiergeschäft erfüllte die Erwartungen.
Ca. 120.000 Kunden besitzen inzwischen ein GiroLive-Konto. Dieses bietet Vorteile in den Bereichen Sicherheit, Reise, Freizeit und Service. Ergänzt wurde das Mehrwertprogramm 2015 um das Modell GiroLive Exklusiv. Kunden, die im Private Banking betreut werden, können damit Angebote auf höchstem Niveau nutzen.

Sparkasse Osnabrück unterstützt heimische Wirtschaft

Der Bestand der Kundenkredite wuchs um 6,5 % auf 4,8 Milliarden Euro. "Unsere heimische Wirtschaft investiert weiter", so Thomas Salz, Vorstandsmitglied für das Firmenkundengeschäft. "Wir sind nach wie vor der erste Ansprechpartner, um unseren Mittelstand mit Krediten zu versorgen." Das starke Wachstum im Kreditgeschäft und geringe Ausfälle von Krediten haben das Jahresergebnis gestützt. "Wir haben uns trotz des schwierigen Umfeldes aus der Niedrigzinspolitik und ausufernder Regulatorik gut behaupten können", ergänzt Salz. Nach seiner Aussage geht es den Unternehmen neben fundierter Beratung auch um unkomplizierte und bequeme Prozesse. "Die Firmen schätzen unsere kompetente und auch schnelle Betreuung." Die Zusagen für neue Unternehmenskredite liegen bei einem Volumen von über 685 Millionen Euro. Auch die Zahl der Leasingverträge konnte um ca. 10% gesteigert werden. "Leasing-Entscheidungen treffen unsere Spezialisten vielfach in kürzester Zeit, teilweise in wenigen Minuten", erläutert Salz zufrieden. "So können unsere Kunden sofort in die Umsetzung einsteigen und verlieren keine wertvolle Zeit." Die Berater können Kreditbeträge seit 2015 noch einfacher und unbürokratischer zusagen. Viele Geschäftskunden können dadurch deutlich kurzfristiger Kredite in Anspruch nehmen. "Mit der Verbesserung in der Multikanalberatung gehen wir einen weiteren Schritt nach vorne", freut sich Salz, der im Vorstand auch die Multimediathemen verantwortet. "Mit dem Start des BeratungsCenters am 16. März bieten wir gleichzeitig innovative und exzellente Betreuung."
Die Sparkasse Osnabrück stärkt jetzt auch ihre Position als führender Anbieter im elektronischen Zahlungsverkehr. "2015 haben wir die Osnabrücker Bäder als Partner für das kontaktlose Bezahlen gewonnen", berichtet Salz. "Ab Mitte März können unsere Kunden auch im Cinema Arthouse in Sekundenschnelle bezahlen, indem sie ihre SparkassenCard an die modernen Terminals halten." Im Laufe des Jahres wird dies auch im Zoo möglich gemacht.

Spenden und Sponsoring

"Unsere Einnahmen wandern nicht in weit entfernte Finanzmetropolen im In- oder Ausland", ergänzt Hartig einen weiteren Aspekt. "Neben der Ausgabe von Krediten haben wir 2015 in und um Osnabrück wieder gezielt Projekte in den Bereichen Kultur, Kunst, Sport, Wissenschaft und Soziales gefördert." Der Betrag für Spenden und Sponsoring belief sich auf gut 4 Millionen Euro. Außerdem zählt die Sparkasse Osnabrück zu den wichtigsten Gewerbesteuerzahlern und trägt dazu bei, dass die Region zugleich attraktiver Wirtschafts- und Lebensstandort ist.

Sparkasse Osnabrück
15.02.2016

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