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Sparkasse Osnabrück im Kundengeschäft erfolgreich - Dennoch weiter Druck auf das Ergebnis

30.01.2019

Sparkasse Osnabrück im Kundengeschäft erfolgreich - Dennoch weiter Druck auf das Ergebnis

30.01.2019

Sparkasse Osnabrück im Kundengeschäft erfolgreich - Dennoch weiter Druck auf das Ergebnis

30.01.2019

Sparkasse

Sparkasse Osnabrück im Kundengeschäft erfolgreich

Dennoch weiter Druck auf das Ergebnis

 

Osnabrück, 30. Januar 2019. Die Sparkasse Osnabrück ist mit dem Geschäftsjahr 2018 alles in allem zufrieden. Das Betriebsergebnis vor Bewertung bewegte sich knapp über Plan. Die Kundeneinlagen wuchsen um 4,7 % auf den Höchstwert von 5,26 Milliarden Euro. Der Kreditbestand stieg mit 5,6 % auf 5,41 Milliarden Euro ebenfalls kräftig. Insgesamt hat die Sparkasse Osnabrück im Berichtszeitraum 1,2 Milliarden Euro Darlehen neu zugesagt – ein absoluter Spitzenwert.

„Unser Geschäftsmodell regionale Kundeneinlagen als Kundenkredite in der Region zu investieren, funktioniert voll und ganz und schafft Wohlstand in unserer Region", erläutert Johannes Hartig, der Vorsitzende des Vorstands der Sparkasse Osnabrück.

Die anhaltenden Belastungen aus der Niedrig- und Negativzinspolitik der EZB und weitere Faktoren wie insbesondere die erforderlichen Wertberichtigungen für die Nord/LB drückten allerdings das Gesamtergebnis. Auch in diesem Jahr wird das Jahresergebnis in Höhe von 5,6 Millionen Euro zur Stärkung des Eigenkapitals verwendet. Selbstverständlich hält die Sparkasse Osnabrück die strengen Regeln der Bankenaufsicht zum Eigenkapital ein.

„Wir stellen weiter sicher, dass die Kreditwünsche von Privat- und Firmenkunden erfüllt werden können", so Hartig. „Die Zuwächse bei Einlagen und Darlehen sind ein echter Vertrauensbeweis unserer Kunden. Wir stehen als Hausbank auch weiter an der Seite unserer 220.000 Privat- und Firmenkunden." Die Sparkasse Osnabrück ist in der Region mit Abstand Marktführer.

Besonders gut schreitet die Verzahnung stationärer und digitaler Angebote voran – sowohl in der Beratung als auch im Service. „Dabei haben wir weiter einen klaren regionalen Fokus", so Hartig. „Egal für welchen Weg man sich entscheidet, überall trifft man auf Mitarbeiter der Sparkasse Osnabrück. Etwa 500 Berater erfüllen die Wünsche der Kunden und treten als Problemlöser auf." Die Kunden nehmen insbesondere das mobile Bezahlen mit GiroCard und Handy sehr gut an sowie die Multibankenfähigkeit in der Sparkassen-App und im Online-Banking.

Das Geschäftsfeld Privatkunden war und ist besonders von der anhaltenden Zinspolitik der EZB betroffen. Die Erträge aus dem Privatkundenbereich gingen erwartungsgemäß zurück. Das Geschäft mit Firmenkunden bewegte sich erneut auf sehr hohem Niveau. Damit unterstützt die Sparkasse Osnabrück die wirtschaftlich gute Entwicklung der Region tatkräftig. Der Sachaufwand lag inkl. der zukunftsorientierten Investitionen im Filial- und IT-Bereich im Rahmen des Jahresplans.

2018 hat es zwei Vorstandswechsel gegeben. Thomas Salz verließ die Sparkasse Osnabrück zum 31. März. Den vakanten Vorstandsposten übernahm zum 1. Oktober André Schüller. Nancy Plaßmann folgte zum 1. Oktober auf Friedrich H. Petersmann, der in den Ruhestand ging. „Nach knapp über 100 Tagen gemeinsam im Vorstand können wir ein sehr gutes Zwischenfazit ziehen", so Hartig. „Wir haben schon jetzt etliche Aufgaben identifiziert und stellen gerade gemeinsam die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft."

Investitionen und Modernisierungen

An verschiedenen Standorten hat die Sparkasse Osnabrück in die Modernisierung ihrer Gebäude und Technik investiert. Im Bereich der Hauptstelle wurde für ca. 1,5 Mio Euro u. a. in energetische Maßnahmen investiert.

Zentrale Filialstandorte werden laufend ausgebaut. Dort verbessert die Sparkasse Osnabrück weiter die Beratung. So wurden 2018 ca. 770.000 Euro in den Umbau sowie die Erneuerung der IT-Technik der Filiale Ostercappeln investiert. Ein besonderes Objekt ist aktuell am Sedanplatz in Osnabrück im Bau. Dort entsteht für insgesamt ca. 3,5 Mio Euro nicht nur eine neue Filiale, sondern auch Wohnungen für 43 Studenten.

Außerdem ist in diesem Jahr der Neubau eines Mehrfamilienhauses in Georgsmarienhütte-Harderberg für ca. 2,1 Mio Euro geplant mit insgesamt 13 Wohneinheiten. Detailinformationen dazu präsentiert die Sparkasse Osnabrück exklusiv auf der Messe Bauen & Wohnen am 22. und 23. Februar.

Auch die Hauptstelle wird für ca. 700.000 Euro weiter modernisiert. „Die Arbeiten wurden und werden zum allergrößten Teil von Anbietern aus der Region durchgeführt", ergänzt Hartig. „Dadurch erzeugen wir wiederum Wertschöpfung in der Region."

Zuwachs bei Immobilienfinanzierungen von über 36 %

Die Nachfrage nach privaten Baufinanzierungen zog im vergangenen Jahr deutlich an. „Ein besonders erfolgreiches Produkt in unseren fünf ImmobilienCentern waren die Darlehen mit 20- und 25-jähriger Zinsbindung ", sagt Nancy Plaßmann. „Bei den Zinsen haben wir wohl das historische Tal durchschritten. Wer sich mit dem Gedanken an den Immobilienbau oder -kauf beschäftigt, sollte in nächster Zeit aktiv werden." Rund 240 Millionen Euro Neuzusagen für den Eigenheimerwerb und für Modernisierungen stellte die Sparkasse Privatkunden 2018 neu zur Verfügung. „Damit schaffen unsere Kunden gemeinsam mit uns nachhaltige Werte für die Region", so Plaßmann. Die Sparkasse Osnabrück vermittelte außerdem mehr als 320 Immobilienobjekte an neue Besitzer. Die Sparkasse ist und bleibt der größte Immobilienvermittler vor Ort. „Die Immobilienpreise sind in der Region zwar weiter gestiegen. Nach wie vor machen niedrige Zinsen den Traum von der eigenen Immobilie für viele möglich", ergänzt Plaßmann. „Wir bieten dabei umfassende Beratungsgespräche, bei denen neben der Finanzierung auch die Absicherung der Immobilie sowie der Kunden und ihrer Familien berücksichtigt wird."

Am 22. und 23. Februar findet in der Hauptstelle der Sparkasse Osnabrück die Immobilienmesse Bauen & Wohnen statt. „Den Termin sollte man sich eintragen", so Plaßmann. „Die Messe bietet einen umfassenden Überblick über den Immobilienbereich in der Region."

Weiter die Nr. 1 im Mittelstand

Der Bestand der Kundenkredite wuchs um 5,6 % auf 5,41 Milliarden Euro. „Wir sind nach wie vor der führende Finanzierer unseres heimischen Mittelstands", so André Schüller. „Damit sind wir auf hohem Niveau weiter gewachsen." Das gute Kreditgeschäft und der erneut sehr geringe Ausfall von Krediten haben einen positiven Effekt gehabt. Unternehmen und Selbstständigen wurden neue Darlehen in beachtlicher Höhe von über 814 Millionen Euro zugesagt. „Immer wichtiger wird es, die Unternehmen und auch die Unternehmer abzusichern", ergänzt er. „Unsere Firmenkunden schätzen unsere Expertise. So konnten wir bei den Sachversicherungen einen Zuwachs von über 60% erzielen." Dies führt er auf eine weiter verbesserte ganzheitliche Beratung zurück, die passende Lösungen für den Mittelstand vor Ort bietet: „Eine dermaßen vernetze Firmenkundenberatung bieten nur wir."

Zusammen mit namhaften Partnern aus dem Wirtschaftsraum Osnabrück hat die Sparkasse Osnabrück im Umfeld des ICO das Start-up Zentrum „Seedhouse" gegründet. „Dort sprechen wir mit Personen bzw. Teams, die ganz am Anfang ihrer Idee stehen bzw. in der Frühphase ihrer Unternehmensentwicklung", sagt Schüller. „Dabei profitieren diese von unserer langjährigen Kompetenz im Bereich Gründerberatung und -finanzierung."

In den letzten Jahren hat die Sparkasse Osnabrück eine dreistellige Zahl an Existenzgründern in der Startphase beraten bzw. finanziert und damit geholfen, mehrere hundert Arbeits- und Ausbildungsplätze zu schaffen.

„Die Gründung des Seedhouse ist ein herausragendes Beispiel für das Zusammenspiel zwischen der Sparkasse, der Wirtschaft, der Politik und der Verwaltung", freut sich Schüller. Das Programm hilft von der Business-Idee zur Marktreife. Die Unterstützung besteht aus der Bereitstellung von kostenloser Büroinfrastruktur aber auch individuellem Coaching und Mentoring. Ein besonderer Fokus liegt auf Gründungen aus den Branchen Agrar und Ernährungswirtschaft sowie Digitalisierung.

Mobiles Bezahlen und Multibanking auf dem Vormarsch

Das mobile Bezahlen mit der GiroCard oder dem Handy setzt sich immer weiter durch. Fast 20 Prozent der Kartenzahlungen werden kontaktlos abgewickelt. „Im letzten Jahr sind wieder zahlreiche Anbieter dazugekommen", berichtet Schüller. „Inzwischen kann man bei etlichen Einzelhändlern und auch im Rosenhof oder in einigen Parkhäusern der OPG kontaktlos zahlen. Und in wenigen Tagen geht dies auch beim VfL Osnabrück."

Besonders gut wird auch das sogenannte Multibanking in der Sparkassen-App und im Online-Banking angenommen. „Damit haben unsere Kunden alle Konten und Depots im Überblick, auch von anderen Banken und Sparkassen", erklärt Plaßmann. „Unsere Kunden haben damit eine perfekte Übersicht über ihre Finanzen, und zwar kostenfrei und sicher."

Seit 2018 können die Kunden der Sparkasse Osnabrück auch den Robo-Advisor „bevestor" der Deka nutzen. Die Vernetzung von stationären Leistungen und digitalen Angeboten ist nach wie vor ein großer Trend. Für viele, insbesondere jüngere Kunden ist ein digitaler Abschluss ein erster Berührungspunkt. „Auch damit zeigt die Sparkassen-Finanzgruppe, dass sie technologisch ganz vorne mit dabei ist", freut sich Plaßmann. „Der bevestor bietet uns die Möglichkeit, Kunden/Neukunden erstmalig auf das Wertpapiergeschäft aufmerksam zu machen, um in Zukunft weitere qualifizierte Beratungsleistungen im stationären Geschäft anzubieten."

Mit dem bevestor kann man Geld einfach online nach einem wissenschaftlich fundierten Investmentkonzept anlegen und professionell verwalten lassen. Kunden können dabei jederzeit auf ihr Depot zugreifen und Geld ein- oder auszahlen. Eine feste Laufzeit und Kündigungsfristen gibt es bei bevestor nicht.

Spenden und Sponsoring weiter auf hohem Niveau.

Die Sparkasse Osnabrück hat 2018 erneut vielfältige Aktivitäten in den Bereichen Kultur, Kunst, Sport, Wissenschaft und Soziales gefördert. „Die Wertschöpfung, die wir erzielen, kommt unserer Region zugute", erläutert Hartig. Der Betrag für Spenden und Sponsoring betrug wie im Vorjahr ca. 3,5 Millionen Euro. „Ein besonderes Highlight war die in Bad Iburg stattfindende Landesgartenschau", ergänzt er. „Schön, dass die Schau insgesamt erfolgreich war. Und noch schöner, dass mehr als 20.000 unserer GiroLive-Kunden attraktive Vergünstigungen genutzt haben und dass eine vierstellige Zahl unserer Kunden an exklusiven Events teilnehmen konnte."

Chancen für Auszubildende und Seiteneinsteiger

Mit fast 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Sparkasse Osnabrück einer der größten und gleichzeitig attraktivsten Arbeitgeber der Region. „In diesem Jahr planen wir, die Zahl der Auszubildenden zu erhöhen, weil wir auch zukünftig sehr gut qualifizierte Mitarbeiter benötigen", ergänzt Johannes Hartig. „Nach einer fundierten Ausbildung eröffnen sich in der Sparkasse Osnabrück viele Möglichkeiten. Die Ausbildung ist übrigens auch in Teilzeit möglich." Außerdem bietet die Sparkasse Osnabrück noch mehr Hochschulabsolventen aber auch berufserfahrenen Seiteneinsteigern die Möglichkeit, spannende Funktionen zu übernehmen.

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